Archiv für die Kategorie „Recht“

Erbschaftsangelegenheiten – vorzeitige Planung mithilfe eines Rechtsanwaltes sichert ab

Freitag, 20. April 2012

Vermögenswerte, die man sich im Laufe des Lebens erarbeitet hat, möchte man naturgemäß an diejenigen vererben, zu denen man zu Lebzeiten ein inniges Verhältnis hatte. Die Vorstellung, dass sich alles wie von allein regelt, erweist sich häufig als Irrtum. Wenn im Vorfeld keine Regelungen getroffen wurden, ist ein Todesfall dann häufig Auslöser von Unstimmigkeiten und Familienstreit. Wer also sichergehen will, dass der Nachlass möglichst ohne Streitigkeiten abgewickelt wird, sollte diesen rechtzeitig regeln. Weshalb dies empfehlenswert ist, erklären die Rechtsanwälte Dittenheber…

Professionelles Verhalten nach einem Verkehrsunfall

Dienstag, 20. März 2012

Auf den Straßen kommt es täglich zu vielen Verkehrsunfällen. Trotz der emotionalen Ausnahmesituation sollten Sie sich bemühen, Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln. Wie das funktioniert und wie Sie richtig reagieren, erklären die Rechtsanwälte Alexander Dobiasch und Rupert Richter aus Bergen auf Rügen. Unfallstelle sichern und Erste Hilfe leisten Zunächst sollten Sie die Unfallstelle absichern, damit andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt werden und keine weiteren Unfälle zu befürchten sind. Gibt es Personenschaden, ist es wichtig, den Rettungswagen…

Erbschein – wann er notwendig ist

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wenn ein geliebter Angehöriger verstirbt, dann steht die Trauerbewältigung und die Organisation der Beerdigung an erster Stelle. Spätestens danach muss man sich jedoch, wenn man als Erbe benannte wurde, auch mit dieser Tatsache auseinandersetzen. Häufig stellen sich mit dem Erbfall Folgeprobleme ein und der Erbe ist zur Lösung dieser darauf angewiesen, sein Erbrecht nachzuweisen. Über den Erbschein und seine Notwendigkeiten informieren die Rechtsanwälte Dobiasch und Richter aus Bergen auf Rügen. Worum es sich bei einem Erbschein handelt Ein Erbschein dokumentiert…

Bedingungen für eine Ehescheidung

Montag, 30. Januar 2012

Ein Scheidungsverfahren unterliegt umfassenden rechtlichen Vorschriften. Eine Ehe kann dann formell wirksam geschieden werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Die Rechtsanwälte Dittenheber & Werner aus München erklären, welche das sind. Ehe wird geschieden, wenn diese gescheitert ist Gemäß § 1565 Abs. 1 BGB kann eine Ehe geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und nicht erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wiederherstellen. Für eine Scheidung wird demnach…

Wenn die Liebe geht – Ehevertrag sichert ab

Montag, 16. Januar 2012

Die Ehe soll ein Zusammenschluss aus Liebe und für immer sein. Nichtsdestotrotz können verschiedene Gründe zu einer Trennung führen. Viele Paare sind sich dessen bewusst und machen sich heutzutage bereits vor der Trauung Gedanken, wie man im Fall einer Trennung einen unangenehmen Rosenkrieg vermeiden kann. Ein Ehevertrag dient dazu, Streitigkeiten im Scheidungsfall zu vermeiden und Regelungen zu treffen. Was sich vertraglich festhalten lässt, erklären die Rechtsanwälte Alexander Dobiasch und Rupert Richter aus Bergen auf Rügen. Mögliche Regelungen Um Streitigkeiten zwischen…

Fahrverbot und Entzug der Fahrerlaubnis

Dienstag, 27. Dezember 2011

Für alle, die beruflich auf ihren Führerschein angewiesen sind, ist dessen Verlust ein einschneidendes Erlebnis. Wer ein Fahrzeug führt und den Führerschein nicht bei sich trägt, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Doch es gibt Verstöße, die zur Folge haben, dass ein Fahrverbot verhängt oder die Fahrerlaubnis dauerhaft entzogen wird. Wann mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, erklären die Rechtsanwälte Dittenheber & Werner aus München. Fahrverbot Bei einem Fahrverbot nach § 25 StVG bleibt die Fahrerlaubnis als solche bestehen, es darf…

Universales Recht auf ein Girokonto – Gesetzliche Regelung antizipiert

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Für die meisten Menschen gehört ein Girokonto zum normalen täglichen Leben und es ist schwer vorstellbar, dass manchen Personen diese Möglichkeit des bargeldlosen Wirtschaftens vorenthalten bleibt. Das Onlineportal www.geld.de berichtet über die gegenwärtige Situation der Kontenlosen in Deutschland und die Forderungen der Grünen und der SPD zur Umsetzung eines entsprechenden Gesetzes. Mit einem Girokonto werden viele Dinge erleichtert und ein Nutzer kann zahlreiche Vorteile in Anspruch nehmen. In der heutigen Gesellschaft scheint es beinahe unmöglich wirklich zu partizipieren, solange einem…

Unterhaltszahlung – welche Einkünfte werden berücksichtigt

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Der klassische Fall, in dem nach einer Scheidung Unterhalt gezahlt werden muss, betrifft gemeinsame Kinder. Derjenige, der sich nicht aktiv um die Erziehung und Versorgung seiner Kinder kümmert, hat einen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Wie viel das ist, wird anhand der Höhe des eigenen Einkommens bestimmt. Welche Einkünfte zum unterhaltsrelevanten Einkommen gehören, erklären die Rechtsanwälte Dobiasch und Richter aus Bergen auf Rügen. Alle Einkünfte aus dem Bruttoeinkommen werden einbezogen Zur Feststellung des haushaltsrelevanten Einkommens sind alle Einkünfte als Bruttoeinkommen zu…

Die Form eines Arbeitszeugnisses

Dienstag, 15. November 2011

Wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer trennen, hat der Arbeitgeber nach dem  Bürgerlichen Gesetzbuch Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Welche äußeren Kritierien ein Arbeitszeugnis folgen muss, erklären die Rechtsanwälte Alexander Dobiasch und Rupert Richter. Wofür benötigt man ein Arbeitszeugnis? Das Arbeitszeugnis erfüllt eine wichtige Funktion. Hier werden die beruflichen Leistungen und Fähigkeiten des Arbeitnehmers festgehalten. So wird das Arbeitszeugnis zu einem wichtigen Aspekt bei der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz. Es stellt also eine wichtige Referenz für den Arbeitnehmer dar und sollte…

Verkehrsunfall – Keine Ansprüche verschenken

Dienstag, 15. November 2011

Auf Deutschlands Straßen kracht es. Und zwar immer häufiger. Und immer öfter ist man sich über seine Rechte unsicher. Viele gute Ratschläge kommen insbesondere von der gegnerischen Haftpflichtversicherung. Denen sollte man kritisch gegenüberstehen. Wenn man sicher sein will, dass man kompetent vertreten wird und tatsächlich die zustehenden Ersatzleistungen erhält, ist es ratsam, sich auf einen Rechtsanwalt zu verlassen. Welche Rechte man nach einem Verkehrsunfall hat, erklären die Rechtsanwälte Dittenheber und Werner. Die Ansprüche, die sich aus einem Verkehrsunfall ergeben können,…

Die verpflichtenden Inhalte des Mietvertrages

Mittwoch, 21. September 2011

Der Abschluss eines Mietvertrages begründet ein Vertragsverhältnis von großer alltäglicher Bedeutung. Um ihr gerecht zu werden, schreibt der Gesetzgeber im Bürgerlichen Gesetzbuch eine Reihe verpflichtender Vertragsbestandteile vor. Die Gießener Hausverwaltung Gierschner erläutert, welche Inhalte in jeden Mietvertrag gehören. Parteien des Mietvertrags Beim Mietvertrag handelt es sich um einen in Gegenseitigkeit geschlossenen Vertrag. Wer genau von wem mietet, muss eindeutig bestimmt sein oder in anderen Worten: Mieter und Vermieter müssen im Vertrag bezeichnet werden. Das gemietete Objekt Im Mietvertrag muss geregelt…

Achtes Jugendgipfeltreffen für Menschenrechte in Genf

Dienstag, 20. September 2011

Jungen Menschen werden Führungsqualitäten vermittelt, um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zu verbreiten und eine überlebensfähigere Gesellschaft zu schaffen Beim achten Jugendgipfeltreffen für Menschenrechte in Genf trafen sich Repräsentanten der Vereinten Nationen und Vertreter sowie Führungskräfte von Menschenrechtsorganisationen und sozialen Bereichen. Das Thema des diesjährigen Treffens befasste sich mit „das Schaffen von Führungsqualitäten durch Menschenrechtsaufklärung“. Laura Kochsiek, Beauftragte für “Jugend für Menschenrechte” in Deutschland, war in diesem Jahr ebenfalls unter den Vertretern anzutreffen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Sie traf…

BGH zum Konflikt zwischen Erwerbsobliegenheit und Erstausbildung

Dienstag, 20. September 2011

Am 04.05.2011 stellte der Bundesgerichtshof fest, dass das Interesse eines Elternteiles an einer Erstausbildung schwerer wiegen kann, als die Erwerbsobliegenheit den Kindern gegenüber (BGH XII ZR 70/09). Die Münchener Familienrechtsspezialisten der Anwaltskanzlei Dittenheber & Werner informieren über das Urteil. Eltern sind ihren minderjährigen Kindern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet. Zur Befriedigung des Anspruches auf Kindesunterhaltes müssen sie alles Zumutbare unternehmen, beispielsweise auch Aushilfs- und Nebentätigkeiten annehmen. Vor diesem Hintergrund klagte ein unterhaltsverpflichteter Kindesvater gegen die Mutter der gemeinsamen Kinder. Sie hatte…

Die elterliche Sorge für Väter nichtehelicher Kinder

Freitag, 16. September 2011

Am 14.07.2011 befand das Bundesverfassungsgericht die seit dem Jahr 2008 gültige Anrechnungspraxis des Kindergeldes auf den nachehelichen Ehegattenunterhalt für verfassungskonform (BVR 932/10). Über das Urteil Deutschlands höchster Rechtsinstanz informieren die Familienrechtsspezialisten der Anwaltskanzlei Dobiasch & Richter. Das Familienrecht verpflichtet beide Elternteile, für den Unterhalt gemeinsamer Kinder aufzukommen. Wird eine Ehe geschieden, bedeutet dies meist, dass ein Elternteil seiner Unterhaltsverpflichtung durch die Kindesbetreuung nachkommt, während der andere Barunterhalt zahlt. Der Anspruch auf Kindergeld kommt den Eltern jeweils zur Hälfte zu. Seine…

Vermögensbildung darf Unterhalt nicht entgegenstehen

Mittwoch, 10. August 2011

Das OLG Köln entschied am 21.Juni 2011, das Aufwendungen, die während der Ehe zum Zweck der Altersvorsorge und Vermögensbildung gemacht wurden, den Umfang des nachehelichen Unterhalts nicht beschränken. Die Münchener Familienrechtsspezialisten der Kanzlei Dittenheber & Werner informieren über das für hohe Einkommensbereiche relevante Urteil. Im verhandelten Rechtstreit forderte die unterhaltsberechtigte Klägerin von ihrem ehemaligen Ehemann die Zahlung von Unterhaltsrückständen in Höhe von 64.427,20€. Der unterhaltsverpflichtete Zahnarzt verfügte zum Trennungszeitpunkt unbestritten über ein monatliches Nettoeinkommen von 11.251,00€. Hiervon forderte die Klägerin…

Die elterliche Sorge für Väter nichtehelicher Kinder

Montag, 8. August 2011

Das Bundesverfassungsgericht hat im Juli 2010 die Rechte von Vätern nichtehelicher Kinder ausgeweitet. In ihrem folgenreichen Urteil (BVerfG, 1 BvR 420/09) kippten die Karlsruher Richter die bisherige gesetzliche Regelung, nach der Väter nichtehelicher Kinder für ein gemeinsames Sorgerecht auf die ausdrückliche Zustimmung der Mutter angewiesen waren, unabhängig des Wohls betroffener Kinder. Vor diesem Hintergrund sind derzeit alle deutschen Gerichte verpflichtet, beiden Elternteilen ein gemeinsames Sorgeecht einzuräumen, wenn dies im Interesse des Kindeswohls ist. Die Familienrechtsspezialisten der Anwaltskanzlei Dobiasch & Richter…

Rechtliche Anforderungen des Social Media Marketing

Dienstag, 19. Juli 2011

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. sind aus der heutigen Medienlandschaften kaum noch wegzudenken. So verwundert es nicht, dass diese Plattformen auch von Unternehmen genutzt werden, um Marketing zu betreiben. Doch wann bewegen sich diese Unternehmen mit dem so genannten Social Media Marketing im rechtlich zulässigen Bereich? Die Rechtsanwälte von Jurawerk haben sich die wichtigsten Funktionen für Websites genauer angeschaut. Oft genutzte Funktion im Social Media Marketing ist die Verlinkung mit Hilfe des „Like“-Button („Gefällt mir“): Klickt ein auf…

Fehlverhalten lässt Anspruch auf Betreuungsunterhalt verwirken

Dienstag, 19. Juli 2011

Haben geschiedene Eheleute gemeinsame Kinder, kommt nach § 1570 BGB ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt in Betracht, sofern einer von ihnen diese nach der Ehescheidung pflegt und erzieht. Umfang und Dauer des Anspruches bestimmen sich nach den Belangen des Kindes und werden einzelfallbezogen geregelt. Allerdings kann der Unterhaltsberechtigte seinen Betreuungsunterhaltsanspruch auch wieder verlieren, wenn dem Unterhaltspflichtigen gemäß der Kriterien des § 1579 BGB nicht länger zugemutet werden kann, diese Leistung zu erbringen. Die Verwirkung des Betreuungsunterhaltes ist insbesondere aufgrund des Verhaltens…

Unterhalt für Kinder kann eingeschränkt werden

Dienstag, 19. Juli 2011

Der Kindesunterhalt geht aus § 1601 BGB hervor und gehört zum sogenannten Familienunterhalt. Doch nicht immer sind Eltern im vollen Umfang zum Unterhalt ihrer Kinder verpflichtet. Die Familienrechtsspezialisten der Anwaltskanzlei Dittenheber & Werner erläutern, unter welchen Umständen der Kindesunterhalt reduziert wird. Der Kindesunterhalt richtet sich an minderjährige und volljährige Kinder, die unverheiratet und nicht in der Lage sind, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Bei minderjährigen Kindern kommt es daher nur in wenigen Fällen zu einer Einschränkung der elterlichen Unterhaltspflicht….

Staatsanwaltschaft Magdeburg leistet sich Fauxpas

Samstag, 16. Juli 2011

(Magdeburg /Ausleben) In einer Strafsache hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg an den Beschuldigten M. aus A. eine Anklageschrift zustellen lassen, die in ihrem Wortlaut einem Schreiben an das Amtsgericht Magdeburg vom 13.10.2010 entspricht. Noch am 21.04.2011 wusste man nicht, zu wann das Ermittlungsverfahren abgeschlossen sein würde. Umso erstaunter musste man sein, als man feststellte, dass am 17.07.2011 dem Beschuldigten eine Anklageschrift zugestellt wurde, die vom Wortlaut her 225 Tage alt ist aber mit dem Datum vom 26.05.2011 versehen war. Und selbst…